Frankenstein

frei nach Mary Shelley
Ein Theaterprojekt mit DarstellerInnen der Stadtteilschule Am Hafen

Stückinfo

Was passiert, wenn ein junger Wissenschaftler Gott spielen will und ein Mensch-ähnliches Wesen erschafft? Und ihm ein richtiges Herz einpflanzt. Damit hat es, als er es zum Leben erweckt, eine Seele. Aber seine Kreatur wird von den wirklichen Menschen abgelehnt. Als „Monster“ verspottet, das nicht einmal einen richtigen Namen hat, sucht es trotzdem seinen Platz in der Welt, will leben, will einfach dazugehören.

Die Regisseurin Dania Hohmann inszeniert in ihrem neuen Theaterprojekt mit 15 Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Am Hafen „Frankenstein“ als eine Parabel auf unsere Ängste mit dem „Fremden“, „Neuen“, „Nichtbekannten“. Und untersucht dabei die Frage: Wer entscheidet eigentlich, was normal ist und was nicht? Denn vielleicht ist ja das „Monster“ uns viel näher als wir denken …

Schauspieler und Kreativteam

Mit: Denis Apithy, Leonie Bajohr, Kaan Daganay, Lana Melissa Grbic, Raffaela Hastedt, Laura Hastedt, Alicia Heller, Aaron Heitel, Asma Jafari, Samira Makhdum, Anastasiia Markocheva, Juliane Markwardt, Mina Entezary, Emilia Riedesel, Jiyan Simon, Maria Sciaratta, Jasmin Stefanovic, Chaima Zouabi

Musiker: Alexander Hinz, Lukas Kowalski

Regie: Dania Hohmann | Bühne: Sonja Zander | Kostüme: Bernadette Weber | Musikalische Leitung: Manuel Richard Weber | Musik: Manuel Richard Weber, Esther Jung | Choreografie: Can Gülec | Regie-Assistenz: Michelle Fischer | Projektkoordination: Nina von Essen | Organisation: Nanna Rohlffs | Maske: Nicole Rosner, Saari Pirr, Melanie Burgemeister

Termine

Premiere am 24. März 2025, Beginn: 19.00 Uhr

Weitere Vorstellungen:

26. März 2025 (geschlossene Veranstaltung), Beginn: 11.00 Uhr

30. März 2025, Beginn 14.00 Uhr

Preise

7,50 €

Dauer

ca. 60 Minuten, keine Pause

Kartenzum Spielplan

Regisseurin Dania Hohmann ist es gelungen, Individuen heterogenster Herkunft zu einer packenden Einheit zu formen. Es war einfach begeisternd zu sehen wie die Jugendlichen den einzelnen Charakteren ihrer Rollen gerecht wurden, trotz sprachlicher Hemmnisse. Als Experiment im St. Pauli Theater gestartet, um Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Am Hafen, von Profis begleitet, buchstäblich mit Bühnenluft vor Publikum vertraut zu machen und eine Einheit zu bilden, ist eine feste Institution geworden.

Monica Nellissen – Kritik “Fight Club” (2024) – Hamburger Abendblatt, Die Welt