ENDSPIEL
von Samuel Beckett
Eine Produktion des Deutschen Theaters Berlin
Mit Wolfram Koch, Ulrich Matthes
Regie: Jan Bosse / Bühne: Stéphane Laimé / Kostüme: Kathrin Plath / Musik: Arno P. Jiri Kraehahn
Schon zu Beginn verkündet Clov dem blinden und bewegungsunfähigen Hamm: „... Ende, es ist zu Ende, es geht zu Ende, es geht vielleicht zu Ende.“ Trotzdem machen beide weiter und spielen nach genau festgelegten Regeln ihr ritualisiertes Spiel. Konkrete Erinnerungen an Vergangenes mischen sich mit aktuellen Sticheleien der in Hass und Liebe verbundenen Figuren. Sie sind gefangen in einer mythischen Ordnung, aus der es für sie kein Entrinnen gibt. Wie also Endspiele spielen, wenn alles schon zu Ende ist? Die Welt außerhalb scheint tot, aber solange gespielt wird auf der Bühne, im Theater und im Leben, solange muss gelebt werden.
„Der Regisseur Jan Bosse erweist sich wieder einmal als Meister darin, großen Schauspielern Rampen zu bauen, auf denen sie in den Himmel steigen können. Matthes und Koch sind ein Traumpaar.“ Die Welt
„Es ist, mit einem gut aufgelegten und präzise Vorlagen gebenden Ulrich Matthes, der Abend des Wolfram Koch. Er trägt Kittelschürze und Schlappen, hüpft wie ein Gummiball, zerreißt sich wie ein Truffaldino, kostet den subversiven Gehorsam aus bis zum Letzten. Koch führt ein Theatertier vor, das seine Ticks und Tricks mit unbändiger Freude kultiviert.“ Der Tagesspiegel
Diese Festival-Produktion wird gefördert von Annegret und Claus-G. Budelmann und Hildegard und Franz-Günter Wolf
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Foto: Iko Freese/drama-berlin.de
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