 Mit Victoria Chaplin und Jean Baptiste Thiérrée
Kerzen verschwinden im Bauch und leuchten dort weiter, eine Kaffeekanne lernt das Laufen, Kaninchen können lesen und Gänse Chorsingen. Kostüme verwandeln sich in Fabelwesen und Fische, Echsen oder Paradiesvögel bevölkern die Bühne. Das halten Sie für einen Traum?
Victoria Chaplin und Jean Baptiste Thierrée lassen das Wirklichkeit werden. Sie sind der „Cirque Invisible“, doch sie bieten kein Zirkusprogramm im üblichen Sinne. Sie präsentieren vielmehr einen theatralischen Abend, bestehend aus kleinen Szenen, liebevoll erarbeiteten Bildern und kurzen Geschichten. Manege, Artisten und Dressuren, all die konventionellen Elemente sind überflüssig geworden – es bleiben Poesie, Komik und perfekte Illusion, mit denen die beiden die Zuschauer ins Reich der Phantasie entführen.
Jean Baptiste Thierrée ist die perfekte Kombination aus Magier und Clown. In immer neuen Maskeraden, ob als wandelndes Gobelinbild oder im Zebra-Anzug, präsentiert er aus seinen zahlreichen Zauberkoffern absurde Tricks. Alle Register seiner komischen Kunst ziehend, versteht er es ebenso meisterhaft, das Publikum zu kindlichem Staunen als auch zu schallendem Gelächter zu animieren.
Victoria Chaplin erweist sich als ideale Ergänzung zu den Clownereien ihres Gatten. Ganz abgesehen von ihren tänzerischen, musikalischen und akrobatischen Fähigkeiten, beeindruckt sie durch ihre, im wahrsten Sinne des Wortes, "traumhafte" Verwandlungskunst.
Der Cirque Invisible lässt eine eigenwillige, charmante Welt entstehen, einen Kosmos der Überraschungen und Träume, der glitzernden Illusionen und großen Kunst-stücke, in der durch die gemeinsame Imagination von Akteuren und Zuschauern das Unsichtbare sichtbar wird.
Kritiken ihres Gastspiels in London im August 2009:
„Together these veteran entertainers have produced work for almost 40 years, and thankfully show no signs of growing up any time soon.” Dancing Times
“I do hope it will no be so long before they are back here again.” The Times |
|